Was ist „Schädelsäge“?

Die Welt ist heutzutage voller Realsatire.
Politiker, die mit Anlauf in nicht Fettnäpfchen, sondern eher Fettteiche springen, Fußballer, die oft genug lebensunfähig in einer abstrusen Parallelwelt ihr geldüberhäuftes Dasein fristen. Und nicht zuletzt erklimmt mitten in einer globalen Treibhausgaskatastrophe der deutsche Sommerfetischist (Sofet) neue Regionen unreflektierter Hitzeperversion.

Neben diesen ungewollt komischen Zusammenhängen in großem Maßstab finden sich täglich auch in alltäglichen Szenen lustige Aspekte, die erheitern.

Wozu also sich über all den Wahnsinn, den surrealen Irrsinn unserer Zeit aufregen? Aus einer anderen Perspektive ist heute das Humorpotential in Politik, Sport und Gesellschaft im Vergleich zu eiskalten 1980er Jahren, in denen ein Dieter Hildebrand unvergessen scheibenwischerte, nahezu exponentiell angewachsen.

Dass dabei ein Körnchen Wahrheit verwendet wird, um mit Zutaten wie Übertreibung, Verzerrung, metaphorischer Bildhaftigkeit, Ironie und Zynismus daraus ein amüsant zu lesendes, buntes Potpourri des Humors zu erlangen, ist kein Geheimnis.

Mein Stil ist, wie man bereits am Titel der Webseite erahnen kann, nicht immer subtil, sondern eher brachial. Und mein Ziel ist es stets, mit Metaphern und Worten geradezu den Schädel des Leser aufzusägen, um ihn mit Bildern und Eindrücken zu füllen, die so schnell nicht vergessen werden. Ob diese auf lange Sicht zu Erkenntnissen oder zu einem Lächeln führen, sei dahingestellt.

Dass man dabei auch über sich selbst lachen kann, ist eine genuine Grundvoraussetzung. Für alle, die sich an meinen Texten und meiner Webseite erfreuen wünsche ich viel Spaß mit dem Kopfkino, dass dabei entsteht.
Und den anderen, die satirische Texte ob einer Nichtfähigkeit zum Lachen (über sich selbst) nicht verstehen, empfehle ich einen Besuch bei ihrem Humorberater, den sie vermutlich haben oder eine Anleitung morphologischer Gesichtsänderung mit dem Ziel, ein Lachen zu erzeugen, vorzugsweise im Keller. 😉