Vom Himmel fallendes Wasser führt zu Massenpanik

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Ausnahmezustand! Sofeten in panischer Flucht vor ominösen
Ausnahmezustand! Sofeten in panischer Flucht vor ominösen "Kalttropfen".

Am heutigen Samstag verdeckten plötzlich weiße Objekte, Meteorologen bezeichneten sie als „Wolken“, die Sonne*. Dies führte bereits zu einiger Verunsicherung bei sonnenbadenden Hitzefetischisten. Entsetzt zum Himmel blickende, verwirrt herumlaufende Menschen in Badehosen verursachten dabei leider auch einige Verkehrsunfälle.

Schlechte Nachrichten für Sofeten und ihren Bräunungswahn ... © carlox-malora auf www.deviantart.com, Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/, hier: Ausschnitt verwendet.
Sommerfetischist in Panik vor Tropfen nach dem entspannenden 2000-Stunden-Sonnenbad; © carlox-malora auf www.deviantart.com, Lizenz: CC

Die Lage eskalierte jedoch, als Tropfen aus den Wolken fielen. Schreiend flüchteten Menschen unter Dächer und ins Haus. Den Reportern, die vor Ort auftauchten, berichteten die Regenopfer von „erschreckender, tödlicher Kälte“, die vom Himmel fiele und sie entstellen würden. Tatsächlich verschrumpelten die prallen Brandblasen auf der geschwärzten Haut von etwa 4 Wochen durchgängiger UV-Bombardierung im Freien zu unansehnlichen Hautlappen und gaben den Blick auf Hautkrebs im Frühstadium frei, dessen Entstehung die Menschen jedoch den Tropfen vom Himmel zuordneten, da sie vorher nicht zu sehen waren.

Eilig herbeigerufene Mitglieder einer „Regen-Task Force“, die die Bundesregierung in weiser Voraussicht aufgestellt hatte, kümmerten sich psychologisch um die betroffenen Sommerfetischisten. Die Szenen schreiender Menschen, die sich unter den spärlichen Überdächern drängten und dabei Gefahr liefen, zerquetscht zu werden, besserten sich, als Lautsprecherwagen der Polizei nach der zehnminütigen Wasserapokalypse vom Himmel durch die Städte fuhren und laut das Wort „Schönwetterfrooont“ wiederholten.

"Schönwetter"-Lautsprecherwagen der Polizei im Katastrophen-Einsatz; © <a href="http://<a href=" target="_blank" rel="noopener">Zieshan (author), Ireas (Uploader) auf commons.wikimedia.org</a>, Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC</a>
„Schönwetter“-Lautsprecherwagen der Polizei im Katastrophen-Einsatz; © Zieshan (author), Ireas (Uploader) auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC

Die Suche nach Erklärungen fällt schwer. Forscher vermuten, dass es eine Folge von Wasserdampf in der Atmosphäre sei, gaben jedoch zu, dass in vergleichbaren klimatischen Gebieten wie der Atacama-Wüste es auch kein Wasser vom Himmel gebe.
Greise wurden nicht müde, darauf hinzuweisen, dass es sich um etwas handelte, das man „Regen“ nennt.
Als sie jedoch aussagten, das dieses Phänomen früher in jeder Woche auftauchte, wurden die Aussagen als esoterisch eingestuft und können somit unmöglich ernst genommen werden.

Erich v. Däniken: Tropfen waren Kerosin von außerirdischen Fluggeräten!; © <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_von_D%C3%A4niken#/media/File:Erich-von-D%C3%A4niken_1610.jpg">Steschke auf commons.wikimedia.org</a>, Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC</a>
Erich v. Däniken: Tropfen waren Kerosin von außerirdischen Fluggeräten!; © Steschke auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC

Erich von Däniken stellte im Schweizer Fernsehen die These auf, dass es sich um das Kerosin außerirdischer Raumschiffe* handeln müsse und erstmals wurde ihm von Fachleuten Gehör geschenkt.

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) kündigte an, die seit dem Kalten Krieg inaktiven Warnsirenen für Luftangriffe* wieder in Betrieb zu nehmen, um die Bevölkerung vor den Kälteangriffen zu warnen, sollte dieses Phänomen wider Erwarten erneut auftreten. Eine Arbeitsgruppe sei bereits von ihm gegründet worden.




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