Aufgedeckt: Radiomoderatoren – ein sommerfetischistischer Geheimbund!

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Das Whistleblower-Interview: Wie Radiomoderatoren normale Menschen zu Sommerfetischisten verwandeln wollen!
Das Whistleblower-Interview: Wie Radiomoderatoren normale Menschen zu Sommerfetischisten verwandeln wollen!

Der Mann im Polaranzug zittert trotz der 30 Grad im Studio. Eine Schneebrille verdeckt zusätzlich sein Gesicht, um unerkannt zu bleiben, denn seine Aussagen sind brisant. Und für ihn lebensgefährlich.
Es handelt sich um einen Radiomoderator, der aus dem inneren Zirkel geflohen ist und berichtet, wie Radiomoderatoren, von höchsten Stellen protegiert, die Bevölkerung in die Hitzeperversion zwingen. Schädelsäge deckt die Machenschaften der organisierten Hitzlamisten in Deutschland auf!

Wie erleben wir das Radioprogramm im Alltag?

Das kennt man: Lebensgefühl an einem Sommermorgen in nur einem Bild zusammengefasst.
Das kennt man: Lebensgefühl an einem Sommermorgen in nur einem Bild zusammengefasst.

Beleuchten wir zur Einführung in die Thematik eine häusliche Szene, wie man sie tausendfach im sommerfetischistischen Deutschland ab Frühling erlebt, um zu sehen, wie Radiomoderatoren Verblödungsgehirnwäsche betreiben:
»Guten Morgen, mein Schatz«, zwitscherte seine Frau. »Ist das nicht ein schöner Tag heute?« Schlagartig sank Fritjof Kaltwetters halbwegs gezähmte Laune in die düsteren Tiefen einer brennenden Mine. Ja, welch ein schöner Tag heute bei 20 Grad über dem normalen Klimamittel und mit gefühlt 1 Million Lux, die die Netzhaut wegbrennen.

»Morg’n. Ja, ein Tag, an dem Helden geboren werden«, grummelte er. Denn ein Held war jeder, der bei diesem Wetter* den Sonnenuntergang dieses verfluchten Tages ohne Dehydrierung und Hitzschlag lebend überstünde.

Der Familienvater schlich mit düsterem Blick zur Kaffeemaschine*. Aus dem Radio direkt daneben plärrte die Moderatorin. »Endlich, endlich, endlich«, die Stimme kiekste sich mit jedem Wort eines missglückten Steigerungsversuchs höher, »kommt der Sommer!«

Fritjofs Miene wurde noch düsterer. Genau, dachte er, wir haben ja auch April – ein Monat, in dem Temperaturen von 30 Grad ganz normal sind. Sogar in Afrika ist es kühler. Er schüttelte den Kopf. »Alle haben soooo lange gewartet und nun geht’s los. Freut euch auf das Hoch „Martin“, das Gute-Laune-Sonne* bringt. Und das Gute: Es bleibt!«, onanierte* die Moderatorin weiter ihren Sommer-Hype, während die Kaffeemaschine* beim Aufwärmen harte Stakkatogeräusche von sich gab, bei denen sich Fritjof vorstellte, wie er in einem identischen Rhythmus dieser Moderatorin einen Satz Backpfeifen verpasste. Seine Laune besserte dies nicht.

»So muss der Frühling sein, das Leben explodiert und … «, es folgte eine dramatische Pause, in der nur das verheissungsvolle Hecheln der Moderatorin zu hören war, die vor Mitteilsamkeit beinahe zu platzen schien, »… Überraschung! Die ersten Freibäder denken daran, angesichts des herrlichen Wetters früher die Badesaison zu eröffnen.« Die Stimme überschlug sich beinahe.

Fritjof Kaltwetter knallte die Kaffeetasse* auf die Ablage der Maschine. Gottlob übertönten die röhrenden Mahlgeräusche des Kaffeeautomaten die weiteren Ekstaseanfälle der Radiomoderatorin, oder waren es seine knirschenden Zähne? Fritjof Kaltwetter war sich nicht sicher. Erneut schüttelte er den Kopf und versuchte sich von dem Propagandageseier aus dem Radio zu befreien. Die folgende Werbung, sonst ein Stachel im Ohr eines jeden Menschen von Niveau, klang heute morgen plötzlich sehr viel angenehmer. Milch, Zucker, tief durchatmen.

Die letzte Werbefanfare tönte und das Programm ging weiter. »Da der Sommer zu uns kommt, haben wir nun eine kleine Programmänderung und es gibt ein Sommer-Sonne*-Gute-Laune-Special. Würde mich wundern, wenn Sie etwas dagegen haben.« Künstliches Lachen der Moderatorin erklang, als wäre es undenkbar, dass jemand die Klimahölle auf Erden tatsächlich nicht mit offenen Armen empfangen wolle. »Ronny Leckmich wird uns gleich einige Tipps nennen, wie man möglichst schnell umfassend braun wird, doch zunächst wollen wir einige Zuschauerstimmen zu der besten Nachricht des Tages, der Ankunft des Sommers und 30 Grad schon morgen, hören. Welches Sonnenkind haben wir denn in der Leitung?« »Ja, hallo?« Eine blecherne, unsichere Stimme wagte sich zitternd in den virtuellen Radioraum. »Hallöchen. Wie ist Ihr Name?«
»Oh. Oh. Karlheinz Wuttkowski.«

»Karlheinz. Wie finden Sie es, dass wir in Sonne* und Wärme* baden dürfen?«

Dieses Mal wusste Fritjof Kaltwetter woher die knirschenden Geräusche stammten. Er massierte seinen Kiefer, um die Spannung wieder zu lösen.

»Ja, dat is toll, wa? Ich watt da schon Monate drauf. Endlich wieder die Kreissäge rausholen und sich anne Arbeit machen, woll? Rasen mäh’n*, Gartenhaus bau’n, die Omma will nen neuen Zaun, nichwahr.«

Fritjof ahnte, dass gleich noch das G-Wort kommen würde, um das Kaleidoskop dümmlicher Spießbürgeragonie zu komplettieren. »… Und jetzt kamma wieder ordentlich totes Fleisch auffen Grill* kloppen, nä?« Dümmliches Lachen der Kategorie Ottonormalverbraucher mit Hohlbrotgarantie beendete einen Beitrag, den Fritjof Kaltwetter ohne Zögern unter die Top Ten der peinlichsten und unpassendsten Aussagen des Jahres gewählt hätte.

Applaus erklang im Radio. Die Moderatorin wuchs in ihrer Sommerlaune über sich hinaus und patschte ihre Schulmädchenfingerchen aneinander. Klang logisch. Einen Schulabschluss setzte das Qualitätsniveau ihrer Moderation ganz gewiss nicht voraus. »Karlheinz, Sie sind ja so süüss und sprechen mir aus der Seele«, kiekste sie enthusiastisch. »Und jetzt dürfen Sie sich zur Belohnung einen Top-Hit wünschen. Machen Sie uns glücklich mit ihrem Musikwunsch.«

Nun wurde es gefährlich und Fritjof Kaltwetter beschlich ein aufkommendes, mulmiges Gefühl in der Magenbrube, nicht unähnlich einer Zeugenschaft bei einem ekelerregenden Überraschungsereignis. Um es vorwegzunehmen: Er wurde nicht enttäuscht.

Unsicheres Lachen. »Jäää, ich bin ja nich son Freund von schwere Musik, nä.« Karlheinz Wuttkowski leitete seine peinliche, öffentliche Selbstdemütigung ein. Na prima, dachte sich Fritjof Kaltwetter. »Würd gern ma wieder den Könich von Malle hören. Barfuss durch den Sommer. Mein Lieblingsschlaga.« Verlegenes Hüsteln.

"Karlheinz, ich liebe Sie!"
„Karlheinz, ich liebe Sie!“

»Karlheinz, ich liebe Sie!« Nun verschüttete Fritjof Kaltwetter beinahe seinen Kaffee. »Das ist auch mein Lieblingsschlager. Jürgen Trews ist ein cooler, gut aussehender Typ und das Lied ist so passend für die coole Zeit, die mit der Sonne* jetzt beginnt.«

Fritjof Kaltwetters Kinnlade klappte herunter, da bei Sätzen wie diesem das Gehirn vollauf beschäftigt war, zu prüfen, ob man sich noch in der richtigen Quantenrealität befindet und meist dauerte es einige Sekunden, bis die Bestätigung eintraf.

Radiomoderatoren sind in der Lage und willens über das Hochjubeln von Hitze die Körpertemperatur von nicht zum Sofetentum bekehrten Menschen bis auf vulkanisches Aggro-Niveau zu erhöhen ...
Radiomoderatoren sind in der Lage und willens über das Hochjubeln von Hitze die Körpertemperatur von nicht zum Sofetentum bekehrten Menschen bis auf vulkanisches Aggro-Niveau zu erhöhen …

Allein das Wort „cool“ zu benutzen, wo sie soeben die Ankunft einer Saharagluthölle verkündet hatte, war schon schmerzhaft genug. Leider hatte der „coole, gut aussehene“ Jürgen Trews, inzwischen ein alternder, von Dauersonne lederhäutig gegerbter Sack mit dem Gehirn einer Drossel, mittlerweile zu singen begonnen. Kurzentschlossen klappte Fritjof Kaltwetter mit mahlenden Kiefermuskeln den Batteriedeckel des Radios auf und kippte seinen dampfenden Kaffee hinein. Trews mochte nach eigenem Bekunden ja Hitze. Seine sich vor Sommerekstase überschlagende Stimme, die zu allem ekligen Überfluss Sommer mit Fussfetischismus verknüpfte, verzerrte sich plötzlich zu einem elektronischen Micky Mouse-Zirpen, als der Kaffee in die elektronischen Eingeweide des Radios tropfte und seine gepeinigten Ohren von dieser akustischen Musikfolter befreite.

»Das Radio klingt seltsam, ist die Verbindung so schlecht?« Seine Frau hatte gottlob seine im Affekt begangene Notwehr nicht gesehen und hätte für eine solche Selbstrettungsaktion auch kein Verständnis gehabt. Fritjof Kaltwetter schaltete das kaffeedampfende Radio aus und Jürgen Trews verzerrte elektronische Schlumpfstimme brach beim Erklimmen des „Baaaarfuss“ abrupt ab. Ein Grinsen flog über Fritjof Kaltwetters Lippen. Jetzt ging es ihm etwas besser.

Doch den Radiomoderatoren entkommt man nicht. Blenden wir ein Stück weiter zur morgendlichen Fahrt auf die Arbeit.

Fritjof Kaltwetter räkelte sich im eiskalten Luftstrom seiner Klimaanlage, während er etwas schneller als üblich zur Autobahnauffahrt navigierte.
Um sich abzulenken, schaltete er wider besseren Wissens das Radio ein.

»Unser Meteorologe Benjamin Alt hat super Neuigkeiten zum Wetter*!« – »Vielen Dank, Martina. Es wird ein sonniger, herrlicher Frühlingstag bei 30 Grad und was soll ich sagen? Das Hoch wird noch mindestens weitere 7 Tage uns beglücken.« – »Supertoll, Benjamin! Sag uns, wann werden wir die 40 Grad erreichen?«

Wutentbrannt schlug Fritjof auf den Sendersuchlauf.

»Sonne* im Herzen, Sonne in den Füßen«, gesellte sich eine blonde Helene-Stimme, angefüllt mit Anticharisma zu einer dazu passenden Debilenmelodie.

Fritjof Kaltwetter schlug noch wütender auf die Taste. Der Fiat schlingerte etwas.

»Willkommen bei Klassikradio. Und jetzt zur Feier des sonnigen Tages Vivaldis Sommer, gespielt von Anne-Sophie Mutter.«

Wenn keine Hoffnung mehr ist, hilft nur noch sinnloses Wüten; © Carl-Ludwig Poggemann auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0, hier: Ausschnitt genommen
Die morgendliche Fahrt zur Arbeit kann ab dem Hitzefrühling besonders frustrierend sein, wenn man das Radio anschaltet. © Carl-Ludwig Poggemann auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0, hier: Ausschnitt genommen

Fritjof Kaltwetter brach allmählich trotz Klimaanlage der Schweiß aus. Er beschloss, seinen Verstand einzuschalten, suchte erfolgreich den einprogrammierten Metal-Sender „Metalclad“ und lehnte sich entspannt zurück. Da konnte man nichts falsch machen.

»… freut ihr euch sicher auch, Leute, wenn wir bei dem geilen Wetter* mal statt Rammstein, Steingrab oder Winterstorm etwas anderes auf die Ritze legen. Zur Ankunft des „Frühlings“«, – zum unzähligen Mal fragte sich Fritjof Kaltwetter, wie man 30 Grad Dürrekatatrophe als Frühling bezeichnen konnte, ohne dafür zu 30 Jahren Isolationshaft verurteilt zu werden -, »werden wir den ganzen Tag Metal Summer-Hits spielen, angefangen mit „Summer nights“ von Van Galen.«

Mit einem Wutschrei endete der Restfunken Selbstbeherrschung. Fritjof Kaltwetter riss das Radio funkensprühend in einem Stück aus dem Schacht.

Beenden wir hier den exemplarischen Blick in einen Alltag mit scheinbar harmlosen und „gut gelaunten“ Radiomoderatoren. Die Folgen sind deutlich: Zerstörung technischer Geräte und negative Beeinflussung der Psyche.

Der Whistleblower: Das Skandal-Interview!

Die Kamera blendet in das Interviewzimmer. Um die Anonymität des Mannes zu wahren, wurde das Zimmer abgedunkelt. Nur ein Schattenriss mit wärmender Mütze und Schal über dem Mantel sind erkennbar. Der Schatten zittert. Und das nicht zu Unrecht. Was er gleich berichten wird, von einer Parallelgesellschaft mitten unter uns, von unerhörten, schockierenden Details, wird das Weltbild der Zuschauer umstürzen.

Der sofetische Whistleblower aber begibt sich damit in Lebensgefahr, denn man ist ihm auf den Fersen. Die Organisation, der er angehörte, hinterlässt üblicherweise Zeugen nur als verbrannte Asche in Form einer grinsenden Sonne.

Der zitternde Mann beginnt mit seinem Bericht. Die aus Sicherheitsgründen elektronisch verzerrte Stimme klingt wie aus einem defekten Radio.

„Ich habe 5 Jahre als Radiomoderator gearbeitet“, beginnt er sein beschämendes Geständnis. „Worin bestand ihre Tätigkeit?“, frage ich nach.

Er zögert. Der Stimme ist die Verunsicherung trotz der elektronischen Verzerrung anzumerken. „Ich habe … die Menschen vor den Radios betrogen und belogen.“ Er schluchzt auf. „Ich habe ihnen mordende Hitzewellen und Hautkrebs fördernden Sonnenschein als anzustrebendes Ziel, als ‚Schönwetter‘ angepriesen. Ich habe die globale Klimaapokalypse geleugnet, beschönigt und lächerlich gemacht. Ich habe so furchtbare Dinge getan, mich an allen Kindern der Welt und der Zukunft der gesamten Menschheit versündigt.“

Stille folgt diesen Worten.

„Wie kam es dazu?“, hake ich nach.

Primitivweltbild der Sommerfetischisten von Kindesbeinen an: Sofetenpolonäse in Brüllhitze mit akustischer Jürgen Trews-Folter.
Primitivweltbild der Sommerfetischisten von Kindesbeinen an: Sofetenpolonäse in Brüllhitze mit akustischer Jürgen Trews-Folter.

„Ich wurde von Kindesbeinen an dazu erzogen, die Hitze positiv zu empfinden. Statt mich über Regenkühle zu freuen und in Pfützen zu springen, wurde ich in schweißtreibende Wohnzimmer gesperrt und nur bei ‚Schönwetter‘ wieder herausgelassen. Andere Kinder hatten Haustiere oder Stofftiere, ich musste mit der stets rotglühenden Heizung als meinem besten Freund Vorlieb nehmen.“ Die Stimme klingt so traurig, dass es mir schwer fällt, die Fassung zu bewahren.

„Meine natürliche Neugier auf Bildungsthemen wurde unterdrückt, indem mir ausschließlich Bildbände aus der Karibik und Afrika gegeben wurden. Mit Ach und Krach schaffte ich den Schulabschluss. Absagen für eine Ausbildungsstelle trafen im Dutzend ein. Eines Tages aber kam jemand zu mir, der mich auf eine seltsame Art fragte, ob ich Radiomoderator werden möchte.“

„Sie sagten zu“, stellte ich fest.

Mein Interviewpartner nickt im Dunkeln. „Ich ahnte nicht, welcher Schrecken mir bevorstand. Es war nicht einfach jemand, der mir eine Ausbildungsstelle anbot.“

„Wer sollte es denn gewesen sein?“, fragte ich verwirrt.

„Sie nennen sich Sofetenkreuzer, in Anlehnung an die mächtigen Rosenkreuzer. Ich geriet in die Fänge der Nebenlinie, dem Hitzlamisten-Orden von der goldenen Sonne.“ Er kann ein Schluchzen nicht vermeiden.

„Ich musste der Kälte, dem Winter und dem Schnee, dem Regen und den Wolken abschwören und mich vor einer Statue des Sofetengötzen Sol Invictus, der unbesiegten Sonne, unterwerfen und mich demütigen.“

Mit verständnisvoller Stimme frage ich, worin die Demütigung bestand.

Der Whistleblower zögert. Seine Finger verkrampfen sich ineinander und er rutscht unruhig auf dem Stuhl hin und her.

„Sie müssen es nicht sagen, wenn Sie nicht wollen“, beruhige ich die hochnervöse Person.

„Nein! Nein!“, schreit er auf. „Ich will es sagen!“ Er schüttelt verzweifelt den Kopf. „Sie verstehen nicht. Es ist so furchtbar schwer.“

Ziel der Sofetenkreuzer: Uns soll allen die Sonne aus dem Allerwertesten scheinen.
Ziel der Sofetenkreuzer: Uns soll allen die Sonne aus dem Allerwertesten scheinen.

Ich warte schweigend.

„Sie …“, beginnt er und bricht ab. Ich nicke aufmunternd.

„Sie befahlen mir, mich zu bücken und meine Hose herunterzulassen.“ Mir stockt der Atem. „Was dann?“

„Sie steckten mir eine Wunderkerze in den Anus und zündeten sie an.“ Ein Weinkrampf schüttelt das Opfer der Sofetenkreuzer. „‚Damit mir immer die Sonne aus dem Hintern scheine‘, sagten sie.“ „Beinhalteten die Initiationsrituale weitere Demütigungen?“

Der Geflüchtete nickt. „Dann zwangen sie mich, auf rituelle Weise …. Tropenfrüchte zu essen. Während ich an Bananen und Ananas würgte, musste ich mir auf dem Fernseher das schrecklichste RTL-Programm ansehen. Dschungelcamp!“ Seine Stimme wird laut, überschlägt sich bei diesen Worten. Dann bricht sie und geht in ein Wimmern über.

Ich schweige wieder. Dieses Mal aus purer Schockierung.

Als das Interview beendet ist, wird der Whistleblower aus dem Studio geführt. Bevor er es verlässt, wünscht er mir einen „hoffentlich tollen 40-Grad-Sommer“, entschuldigt sich aber sofort und fängt wieder zu weinen an. Dann geht er und wird im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms eine neue Identität erhalten, damit er vor den Nachstellungen seiner einstigen Sektenmitglieder sicher ist.
Wünschen wir ihm von Herzen alles Gute!

Expertenmeinungen: Hitzeperverse Massenpsychose oder Evolutionäre Regression mit dem Homo sofensis?

Nach dem verstörenden Enthüllungsauftritt des ehemaligen Radiomoderators kommen noch 2 Experten zu Wort.

Sommerfetischismus der Radiomoderatoren: Ergebnis einer ungewollten. hitzeperversen Massenpsychose?
Sommerfetischismus der Radiomoderatoren: Ergebnis einer ungewollten. hitzeperversen Massenpsychose?

Heiner Rundkopf, seines Zeichens Klimapsychologe (was ist das?), schreibt das offenkundig irrationale Verhalten von Radiomoderatoren trotz der Aussagen des Whistleblowers keiner Sekte zu, sondern als das Ergebnis einer hitzeperversen Massenpsychose. Irgendwann muss es einen „Patienten Null“ gegeben haben, der aus heute unerfindlichen Gründen mit dem Hochjubeln von Hitze, Sommer und damit einhergehender hirnloser Oberflächlichkeit im Denken und Handeln begonnen hat. Durch einen automatisierenden Verselbstständigungsprozess wurde diese abstruse Einstellung unreflektiert zu einer Massenpsychose, weil ab einem bestimmten Grad des Automatismus bereits Kinder dieser Verhaltenskrankheit ausgesetzt waren, sofetisch konditioniert wurden und fortan Opfer von Hitze und Dummheit wurden.

Radiomoderatoren wurden somit am Ende die aus der Massenpsychose zwangsläufig sich entwickelnden Botschafter des Wahnsinns, die die Fortsetzung einer kranken Geisteshaltung unterstützten.

Das klingt einleuchtend.

Doch der Biologe Prof. Krautspahn hat eine andere Erklärung parat. Eloquent, aber für Laien noch recht unverständlich führt er aus, dass Radiomoderatoren lediglich das Ergebnis einer biologischen Auslese und einer sogenannten evolutionären Regression des Homo sapiens sind.

Verwirrt frage ich nach, wie das gemeint ist.

Gehirnvergleich Mensch (Homo sapiens) und Sofet
(Homo sofensis).

„Sehen Sie, guter Mann, Sie und ich, wir sind Nachkommen des Homo sapiens. Aber der Hitzeperverse gehört einer unerkannten Nebenspezies des Menschen an, dem Homo sofensis, dem Hitzeperversen Menschen. Radiomoderatoren sind die Folge einer unbewussten Verpaarung von Hitzesüchtigen. Da nur der Homo sofensis an Fäkalien erinnernde braune Hautfarbe in weißhäutigen, europäischen Kulturen als attraktiv ansieht (Belege), haben sich auch nur Angehörige des Homo sofensis verpaart. So wurde eine Parallelgesellschaft aus Homo sofensis errichtet, die am Ende auch die Radiomoderatoren hervorbrachte.“

Diese Erklärung leuchtet ein und schockiert gleichermaßen! Da zudem der Homo sofensis aufgrund der Schädigung der neuronalen Bahnen durch die dauernde UV-Strahlung minderintelligent daherkommt, wurde der Berufsweg nahezu wie auf glühenden Schienen in die Radiomoderatorenzunft gelegt – dem nahezu einzigen Beruf, wo man ohne Bildung und mit der Hitzeperversion als einziger Fähigkeit ein erfüllte Karriere hinlegen konnte.

Wir schließen die heutige Sendung, die Unerhörtes zu Tage gebracht hat, mit der Erkenntnis, dass Radiomoderatoren eine Gefahr für die Stabilität der Gesellschaft sind. Protegiert von einer Politik, die dem „dummen Bürger“ als leicht lenkbares Wahlschaf nicht abgeneigt ist, selbsterhaltend in ihrem Kreislauf aus bekehrten Normalwettermenschen und Konditionierung von Kindheit an, verharmlost und negiert die Radiomoderatorenzunft die von seinesgleichen selbst in Gang gesetzte globale Treibhausgasapokalypse als „Schönwetterwandel“ und mordet täglich in Wort und Bild (auch Fernsehjournalisten sind mittlerweile betroffen!) die Zukunft des Homo sapiens und unserer Welt.

Alles was mir bleibt, ist Ihnen zu raten, das Radio auszuschalten und Ihnen einen kühlen Herbst zu wünschen mit möglichst „schlechtem“ Wetter*, das tatsächlich mit Regen und Wolken das eigentliche Wohlfühlwetter ist. Das haben Sie bereits vergessen? Dann haben zu viele Radiomoderatoren bereits schlechten Einfluss auf Ihr Gehirn genommen …




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