Natürliche Auslese? HSV-Dino soll sterben

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Tod für den HSV-Dino? Genügt dies, um ihn vor dem evolutionären Ende zu bewahren?
Tod für den HSV-Dino? Genügt dies, um ihn vor dem evolutionären Ende zu bewahren?

Hamburg. Der altehrwürdige Dino, Maskottchen und Sinnbild des HSV*, soll der Evolution geopfert werden, wie in der Sportbild zu lesen war.

Der zuständige Paläontologe des Vereins, Dr. Hans Wullenwever, erklärte mit Bedauern, dass der HSV* nicht wie die anderen Dinosaurier enden wolle und eine andere evolutionäre Richtung einschlagen werde. Momentan sei der Rautensaurus nicht mehr zeitgemäß angesichts seiner Schwerfälligkeit, fehlenden Gehirnvolumens und einem Lebensstil, der ausschließlich auf Gefräßigkeit basiere. Immerhin seien zahlreiche Trainer bereits dieser verhängnisvollen Tatsache zum Opfer gefallen.

Nach den Vorstellungen des Vereins soll jedoch die Dinosaurier-Tradition beibehalten werden. Allerdings orientiere man sich zukünftig an pfeilschnellen Velociraptoren, die dem angestrebten schnellen Umschaltspiel weitaus angemessener seien. Es handle sich um „natürliche Auslese“, so der Vorstand des HSV*, und „wer zu spät komme, den bestrafe das Leben“.

Die HSV*-Fans sind von dem radikalen Kurswechsel des Vorstandes und dem Entschluss, sich vom geliebten-gemütlichen „Rautensaurus“ zu verabschieden, alles andere als begeistert. Spontan haben sich bereits Kampagnen gebildet, die den Rautensaurus retten wollen. Mit Spruchbändern „Je sui Rautensaurus“ und „Erst der Rautensaurus, dann der Vorstand?“ taten sie ihrem Unmut vor der HSV*-Zentrale kund.

Der Rautensaurus selbst soll nach Angaben des zuständigen Pflegers seinen Unmut durch ein nachdrückliches Schnauben zum Ausdruck gebracht haben, bevor er sich entschloss, eingehend einige Jahre darüber nachzudenken.

Man darf gespannt sein, zu welchem Ende diese neuerliche Zerreißprobe des hanseatischen Traditionsclubs führen wird.

Nachtrag der Redaktion: Wie soeben bekannt wurde, hat Dietmar Beiersdorfer ein Machtwort gesprochen. Der Dino wird beibehalten! Das wird den Rautensaurus freuen und die Fans ebenso. Bruno Labbadia war für eine Stellungnahme allerdings leider nicht zu erreichen.




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