Die Mutanten-Freakshow der Internetforen

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Das Internet bringt nicht etwa das Heilige im Menschen zum Vorschein, sondern etwas völlig anderes.

Die Welt ist Bühne.
Schon Shakespeare hatte dies vor 400 Jahren erkannt:

Die ganze Welt ist Bühne
Und alle Fraun und Männer bloße Spieler.
Sie treten auf und gehen wieder ab.
(Wie es Euch gefällt, Kap. 11, 7. Szene)

Wo es früher nur eine Welt gab, finden wir heute zwei vor: Die reale Welt und die virtuelle. Wobei Philosophen nicht zu Unrecht anmerken würden, dass auch die reale Welt eine Illusion sein könnte und ein Gegenbeweis unmöglich ist. Wir winken an dieser Stelle Descartes zu und legen dieses Thema jedoch beiseite.

Das Internet und seine Foren. Eigentlich sollte man meinen, es sei der Durchbruch, damit fernab optischer femininer Verlockungen und physischer Bedrohungen der Geist und die Ideen wirksam werden und das edle Wesen im Menschen engelhaft freisetzen.

Dummerweise ist leider in den Internetforen dieser Welt genau das Gegenteil der digitale Fall.
Offenbar scheint das Internet den Menschen nicht nur zu enthemmen, sondern dabei auch alle Neurosen und Psychosen bis ins Unendliche zu steigern. Man könnte daraus ableiten, dass das Internet letztlich die wahre Natur des Menschen zeigt: Ein Bestiarium aus verschiedensten amorphen Monstrositäten, eine Freakshow von Mutanten, bei dem die Summe der kleinen Idioten, die sich für Könige halten, ein ungewolltes Theaterstück von Abstrusitäten aufführt. Am Ende bleibt die allumfassende Dummheit der Menschheit als massiver Beweis übrig und damit wohl auch unsere Determination und unsere Zukunft.

Auch dies hatte Shakespeare, ganz ohne Internet bereits erkannt:

Das Leben ist nur ein Schatten, der verschwindet. Es ist ein Märchen, erzählt von einem Idioten. Voll mit Lärm und Wut. Und es bedeutet nichts.
(Macbeth, 5. Aufzug, 6. Auftritt)

Aber auch bittere Erkenntnisse ermangeln nicht eines gewissen Amusements. Und daher blicken wir doch einmal auf die Freakshow der Internetforen und ihre amorphen Kreaturen, in die sich im realphysischen Alltag ganz normale Menschen verwandeln – ein Potpourri geistiger Abgründe der Menschheit, die beinahe ein jeder in sich trägt und die das Internet auf geradezu magische Weise offenbart und steigert.

Vorhang auf! Für die Mutanten der Internetforen!

Die Hamsterradmutantin
(auch: Lächelprimel)

Die Hamsterradmutantin hüpft wie ein Blumenmädchen auf die Bühne der Internetforen. Zumindest versucht sie es. Doch von ihr selbst unbemerkt läuft sie in einem riesigen Hamsterrad und stößt sich regelmäßig bei ihren frohgemuten Luftsprüngen die Stirn an den Begrenzungsstreben ihres selbstgewählten Gefängnisses.

Symbolisch für die Hamsterradmutantin: Frohgemut im Kreis laufend, während sie selbst denkt, sie käme vorwärts. Bis die Realität zuschlägt, sie immer wieder aus allen Hoffnungen reißt und aus dem Rad der Hoffnungsillusionen kickt.

Die Hamsterradmutantin lächelt ohne Unterlass bis auf die Momente, wenn sie aus dem Hamsterrad fliegt, denn sie kann negative Erkenntnisse nicht ertragen und intellektuell auch nicht verarbeiten.
Ein nicht lebensbedrohlicher Hirntumor verhindert, dass sie ihre rosa Blümchenwelt verlässt. Wo ist dieser Tumor verortet? Lächelprimeln setzen apodiktisch ihr Nichtwissen und ihre Unfähigkeit selbiges zu erlangen als ultimativen Beweis nicht eintreffender Katastrophen ein. Alles was noch nicht eingetroffen ist, sei unbekannt. Die Ursache für diese Legasthenie von Wahrscheinlichkeitsberechnungen liegt daher in einer Mutation des Hoffnungszentrums, das sich krebsartig verwuchert hat und das mathematisch-rationale Zentrum erdrosselt.

Der Esoteriktünnes

Kaum ist der Applaus des Publikums verebbt, torkelt der zweite Mutant auf die Forumsbühne. Er kriecht mehr als dass er geht, denn Unmengen von Schutzamuletten hängen um seinen Hals. Eine Aluhutmaske verbirgt sein Gesicht.

Mann mit Aluminium-Schutzmaske
Beim Esoteriktünnes reicht der Aluhut nicht mehr! Aus Schutz vor „Pief“ setzt er sich eine Alumaske auf, die ihn zu recht als Narren kennzeichnet.

„Esoteriktünnes!“, rufen seine lobotomierten Fans begeistert, doch Tünnes beachtet sie nicht. Seine linke Hand ist seltsam verformt und endet in einer langen Gabelung. Mit dieser Mutantenwünschelrute scheint er irgendetwas zu suchen, vermutlich die für ihn unzugänglichen Wahrheiten. Den linken Wünschelarm hin und herschwenkend und dabei murmelnd stößt er schließlich an das Hamsterrad der Lächelprimel.

In Ermangelung rhetorischer Kreativität benutzt er in monotoner Dämlichkeit das Wort „Pief“ und mit dem er wahllos alles bezeichnet, was ihm chemtrailgleich missfällt. Da die Zuhörer spätestens nach dem ersten Dutzend „Piefs“ in drei Sätzen neurologisch abschalten, wird er automatisch zu einem Hintergrundstatisten im Rauschen des Internets.

Erstaunlicherweise handelt es sich beim Esoteriktünnes oft um Exemplare mit akademischem Abschluss, meist im Bereich der Soziologie oder Wirtschaftswissenschaften. Durch eine ausgeprägte Inselbegabung mit hohem Kenntnisstand in einer Disziplin ist der Esoteriktünnes aber in anderen Bereichen maximal unterdurchschnittlich begabt, kann die wissenschaftliche Arbeitsweise nicht auf diese Bereiche ausdehnen und leidet an dem Dunning-Kruger-Effekt.

Kritikluschen-Ken

Ken kennt jedes Mädchen noch als plastikhirnigen Partner von Barbiepuppen. Im Grunde genommen ist damit schon fast alles erklärt. Einige meinen, der Name Ken bedeutet „Kann einfach nichts“.

Der Kritikluschen-Ken verzweifelt an seiner eigenen Unzulänglichkeit; © David Kernow auf commons.wikimedia.org, Original von Mark auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0.

Was reflektiertes Denken und Annahme von Kritik angeht, mag dies wohl stimmen.
Aber immerhin befinden wir uns ja im Superheldenbiotop des Internets. Damit ist die Unreflektiertheit so weit ins Epische gesteigert, dass Kritikluschen-Ken im Unterschied zur weiblichen Lächelprimel, die gelegentlich beleidigt rumheult, aggressiv ausrastet, wenn man nicht seiner heilen rosa Männerbarbiewelt folgt.

„Seid doch nicht so pessimistisch!“ ist einer seiner bekanntesten Sprüche.
Da er selbst nicht in der Lage ist, sich autonom Wissen über das Internet anzueignen, wechseln sich Positivismusforderungen mit Nachhilfeaufforderungen ab („Wo finde ich das?“), ohne dass er auch nur eine der verlinkten Hilfen verwendet, weil er sie ohnehin nicht begreift.

Der intellektuelle Terrorgott

Plötzlich ertönen Fanfaren. Der Seitenvorhang schwingt auf und 12 Studienabbrecher mit politischem Grünenabzeichen kriechen an Ketten auf die Bühne. Auf ihrem Rücken: Ein goldener Thron, auf dem mit Doktorhut oder Tiara der Intellektuelle Terrorgott sitzt. Papaesk winkt er huldvoll Lakaien zu, die nur er wahrnimmt. Mit seinem Zepter aus zusammengerollten Studienabschlüssen verpasst er dem mit offenem Mund staunenden Kritikluschen-Ken eine Ohrfeige, woraufhin dieser sich wimmernd zusammenkauert.

Der Terrorgott fühlt sich als unangreifbarer Papst.

Als die Prozession sich mühsam dreht, stößt sie an das Hamsterrad der Lächelprimel, die schreiend ins Rollen kommt und unkontrolliert in die Requisite scheppert.
Der Terrorgott ist der natürliche Feind nahezu aller anderen Internetmutanten. Auch wenn er zumeist aufgrund seiner Bildung recht hat, erwartet er sklavische Demut und steigert sich in rhetorischen Terror, sobald seine Überlegenheit nicht anerkannt wird.

Da seine diplomatischen Fähigkeiten in etwa einem Pol Pot entsprechen, macht er sich zum Feind aller und erzeugt auf diese Weise ein ungewolltes Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den bisher streitenden Mutanten.

Die Grinsefaschistin

Die Grinsefaschistin ist die beste Freundin der Lächelprimel. Doch wo letztere regelmäßig aus ihrem Hamsterrad fliegt, wenn die Realität ihre absonderlichen Hoffnungsillusionen zertrümmert hat, verbleibt erstere in ihrer heilen Welt, die selbst ein direkter Atombombentreffer nicht zerstören kann.

Sie kann nicht anders.

Wie ein SS-Offizier die hocherhobene Hand so trägt die Grinsefaschistin ihr heiteres Antlitz zur Schau. Ihre für jeden offensichtliche Gewebedegeneration eines Dauerlächelns an den bis zu den Ohren aufgerissenen Mundwinkeln scheint ihr nicht bewusst zu sein. Sie begrüßt jeden auf der Bühne der Internetmutanten mit einer typisch femininen pseudofreundlichen Umarmung, die man gar nicht möchte. Der immer noch heulende Kritikluschen-Ken erfährt eine typische, platitüdenhafte Aufmunterung, die so oberflächlich, kalt* und schematisch ist, dass sie natürlich keine Wirkung zeigt.
Trotzdem gelingt es ihr, die nun humpelnde Lächelprimel mitsamt ihrem Hamsterrad wieder auf die Bühne zu führen und ihrer Freundin in ihr Rad zu helfen.

Die beiden Frauen unterhalten sich fortan über Themen, die die geistige Tiefe von parfümierten Flatulenzen aufweisen und an das Schweben von Seifenblasen um Kinderkarussells erinnern.
Üblicherweise steigern sich diese Mutanten mit gegenseitigem Posten von Boulevardartikeln von HuffPost, Focus, Brigitte und anderen Schundmedien, bis der Ekelfaktor bei allen anderen Forenbesuchern zu einer inflationären Facepalm-Zwangshandlung führt.

Der Ottototalmissbraucher

Mit einem Antlitz aus derangierten Gesichtsmuskeln betritt der Ottototalmissbraucher unsicher die Bühne. Aufmerksamkeit mag er nicht. Paradoxerweise zieht er sie aber mit einer Mischung aus Naivität und Infantilität magisch an.

Der Ottototalmissbraucher hat nur eine Waffe gegen seine eigene und jedem offensichtliche Inkompetenz: Tränenlachen.

Ohne Äußerungen inhaltlich zu begreifen, die höher als Grundschulniveau sind, versucht er sein Gegenüber durch den Missbrauch unpassender Internetrhetorik erfolglos blosszustellen.
Sehr beliebt bei dieser Spezies, die als Internetvariante der in der Natur vorkommenden Kakerlakenarten zu sehen ist, ist die sinnentleerte Verwendung sog. „Tränenlachsmileys“. Während der Ottototalmissbraucher damit den Gegner lächerlich machen will, offenbart es jedoch allen nur dessen eigene Inkompetenz allein schon durch die Verwendung solch rudimentärer Kommunikationspeinlichkeiten.

Als der Terrorgott vom Thron einen Kotau erwartet, bricht der Ottototalmissbraucher schenkelklopfend in Tränen aus, auf denen der Esoteriktünnes ausrutscht und unter „So ein Pief!“-Flüchen die Chemtrailmafia dafür verantwortlich macht.

Der Zensurmutator
(auch: Blockadegeneral)

Der Zensurmutator kommt mit Feldherrnzepter und Stechschritt auf die Bühne und verweist mit herrischen Zuckungen der Zepterhand kurzerhand alle von der Bühne.

Der Zensurmutator gehört nicht zu den diplomatischen Zeitgenossen. © Ryan Hyde auf Flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0.

Auch wenn dies gelangweilt missachtet wird, so zeigt sich an dieser Szene das Wesen des Zensurmutators: Allen, die nicht seiner Meinung sind, wird barsch der Mund verboten. Meist werden auch im hysterischen Affektanfall alle möglichen Internetmutanten geblockt, sogar solche, die sich bisher nicht einmal geäußert haben. Daher hat der Zensurmutator auch den Beinamen „Blockadegeneral“.

Schlecht gelaunt und aggressiv wirkt sein Gesicht wie ein stilisiertes Verbotsschild mit Augen. Die Grinsefaschistin verwickelt ihn in ein Gespräch, bei dem sie ihm fortwährend ausweichend recht gibt und so viel Angriffsfläche bietet wie ein Negerkuss einer 18-Tonnen-Walze.

Die Fakekrake

Die Fakekrake ist der intelligente Bruder des Esoteriktünnes (Pief!).

Die Fakekrake verfügt über endlose Quantitäten von wertlosen, pseudowissenschaftlichen „Beweisen“ für seine abstrusen Theorien.

Mit einem zusammenhanglosen Wust aus erstunkenen und erlogenen pseudowissenschaftlichen Artikeln, Nachweisen und Zitaten versucht er, jegliche Argumente mit einer Masse aus komplexen Lügen zu ersticken. Die langweiligen und falschen Ausführungen von 12 Bildschirmseiten öden bereits nach zwei Sätzen an, sodass sie ohnehin niemand liest.

Mit einer Schubkarre voller Schundartikel schlittert er auf die Bühne, winkt dabei mit zahlreichen Klimaskeptikerveröffentlichungen und es wirkt beinahe in der verschwommenen Bewegung als  verfüge er über 9 gummiartige Arme.

Der Zensurmutator schreit ihn herrisch an, er solle gefälligst die Schnauze halten und verweist ihn mit dem Feldherrnzepter der Bühne. Doch der Angesprochene nickt ihm freundlich zu, händigt ihm ein philosophisches Pamphlet aus, das in Zirkelschlüssen unsinnig beweist, dass er gar nicht existiert und ruft allen zu „Grüß Euch, nennt mich Majesty“. Das ist neben dem von ihm für geheimnisvoll gehaltenen „Ullr“ einer von vielen Namen dieses Magneten für unsinnige Studien und wissenschaftliche Lügen.

Die Premiumzicke

Die Premiumzicke kommt mit einem rosafarbenen Porsche auf die Bühne gefahren, der noch nicht abbezahlt ist. Meist in Münchner Vororten zuhause, den Elendsvierteln der drittklassigen Schickeria, jammert die Premiumzicke ohne Unterlass über Luxusprobleme, die andere nicht mal kennen.

Die Premiumzicke in ihrem Verständnis einer Jogginghosen-Freizeitkleidung in ihrem spartanischen Goldflitterzuhause.

Mit Federstoa und behandschuhten Fingern winkt sie ab und möchte wie Geta Garbo wirken, während ihr der debile Arbeiterklassenmief aus allen Klamotten stinkt. Man könne doch wohl erwarten, so erklärt sie der wie ein Zustimmungsroboter nickenden Grinsefaschistin, dass man in ihrer 20-Quadratmeter Eigentumswohnung für 2000 EUR nicht vom Rauch anderer Wohnungseigentümer über und unter ihr belästigt werde.

Der Zensurmutator verweist die Premiumzicke der Bühne, aber niemand achtet darauf. Der Esoteriktünnes weist daraufhin, dass es sich bei dem „piefigen Rauch“ gar nicht um Zigaretten handele, sondern um Chemtrailemissionen, woraufhin die Fakekrake Unmengen von Chemtrail“beweisen“ produziert wie ein defekter Drucker mit Papierregurgitation. Der Terrorgott beginnt, wüst zu fluchen und bewirft die Fakekrake und den Esoteriktünnes mit einigen Bänden des Brockhaus.

Ideologiezombie

Der Ideologiezombie hetzt schnappatmend auf die Bühne. Während er die Hand zum Hitlergruß hochreißt, entscheidet sein schizophrenes Gehirn die sozialistische Kampffaust zu ballen. Das hat zur Folge, dass er einen schweren epileptischen Armkrampf erleidet. Die Schreie hören sich an wie eine Mischung aus Horst-Wessel-Lied und Internationale.

Ist es ein Nazi? Ist es ein linksversiffter Antifa-Idiot? Nein, es ist der Ideologiezombie, der beides vereint!

Der Ideologiezombie ist modisch orientiert. Der braune Einreiher erinnert sowohl an nordkoreanische und kommunistische Diktaturen wie auch an SA-Kleidungsstücke. Die Uniformmütze mit Runen und landwirtschaftlichen Werkzeugen passt dazu wie Blutlachen zu Politischen Gefangenen-Lagern.

Als natürlicher Feind der philosophischen Mesotes wütet der Ideologiezombie gegen alles normal Denkende gleichermaßen. Hört er irgendwo einen „Negerkuss“, ist er bereit, den Betreffenden in einem Schauprozess als Nazi zu entlarven, dessen demütigende Sinnlosigkeit sogar einen Roland Freisler Mundschaumbegeisterung entlockt hätte. Wird die andere Seite seiner schizophrenen Persönlichkeit aktiv, sieht er in jeder Gartenblume das Symbol linksversifften Gutmenschentums und holt seinen Flammenwerfer aus Wehrmachtsbeständen heraus, um „öhnen dön Garrrrraus“ zu machen.

Die Bühne ist gemietet und bezahlt, die Zuschauer wollen unterhalten werden. Und tatsächlich wird es nun brandgefährlich, als die Zutaten für eine virtuelle Explosion zusammen stehen.

Der Funken, der das Sprengstofflager namens „Internetforum“ zum Explodieren bringt, ist Kritikluschen-Ken, der aggressiv fordert, es sollen jetzt alle „nett zueinander sein“.
Der Zensurmutator hat endgültig genug und rammt Kritikluschen-Ken seinen Marschallsstab zwischen die Beine, was aber keine Wirkung hat, da Ken naturgemäß die Eier fehlen.
Der Ideologiezombie brüllt plötzlich in das Handgemenge „Grüne der Welt, vereinigt euch und sprengt eure Ketten!“, woraufhin die Sklaventräger des Terrorgottes den Thron verlassen. Dieser stürzt zu Boden und rammt der Premiumzicke in den Rücken, die sich kreischend aufrafft und mit ihren langen Fingernägeln nach dem Terrorgott sticht, der getroffen und blutend aufschreit.

Die Fakekrake und Esoteriktünnes gehen sich derweil in einem Streit über korrekte Chemtrailnachweise gegenseitig an die Gurgel. Die Grinsefaschistin bekennt, wie schön es sei, dass alle sich so gut verstehen, derweil im Hintergrund das Hamsterrad der Lächelprimel vom Tränen lachenden Ottonormalmissbraucher zertrümmert wird, indem er den Marschallsstab des Zensurmutators zweckentfremdet, woraufhin dieser dem schreienden Ottonormalmissbraucher den Arm auf den Rücken dreht, um ihn abzuführen.

Nach einigen heftigen Minuten aus Schreien und Blut flüchten alle Beteiligten von der Bühne und blocken sich damit quasi gegenseitig. Alles in allem also genau das, was täglich in den Internetforen abläuft.

Der Morderator (kein Schreibfehler) weist abschließend für das popcorneskalierende Publikum auf die Beachtung der Nettiquette hin.
Es ist davon auszugehen, dass sich mit einem Tag Verzögerung durch beleidigte Pausen die Protagonisten erneut einfinden und alles von vorn beginnt in den Internetforen des World Wide Web.




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