Der Sofeten-Maibaum erigiert!

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Sofetische Ureinwohner beim symbolischen Erigieren des Maibaum-Phallus, um den bald danach unverheiratete Mädchen tanzen werden ...
Sofetische Ureinwohner beim symbolischen Erigieren des Maibaum-Phallus, um den bald danach unverheiratete Mädchen tanzen werden ...

Der Maibaum.
Hochheiliges Symbol für alle vereinigten Sommerfetischisten (Sofeten), dass die Zeit des Hitzeterrors wieder begonnen hat. Endlich wieder Zeit, den Herbst und Winter mit seinem intellektuellen Druck, die Zeit mit Büchern und rotglühenden Heizungen in der Wohnung verbringen zu müssen, zu verabschieden und die Glühlings-Jahreszeit inhaltsleeren Hitze-Stumpfsinns gebührend zu feiern!

Die freudianische Konnotation des Maibaums und ihre sofetische Anwendung

Typisches Maigeschenk auf sofetischem Niveau: Ein Hitzegott mit diversen Phalli. © <a href="https://www.flickr.com/photos/tylerbell/4099738562/" target="_blank" rel="noopener">Tyler Bell auf flickr.com</a>, Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>
Typisches Maigeschenk auf sofetischem Niveau: Ein Hitzegott mit diversen Phalli. © Tyler Bell auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Ganz nach dem Geschmack der Sommerfetischisten wird der Maibaum als Fruchtbarkeitssymbol und Phallus verstanden, um den scheue Mädchen anbiedernd tanzen. Während sich über diese Bedeutung debile Sofeten schenkelklopfend unterhalten und sich den Tag mit Erzählungen peinlicher, anzüglicher Zoten auf Praline-Niveau vertreiben, arbeiten alle gemeinsam in der Sonne* daran, möglichst schnell Haut-Brauntöne zu erlangen, die mit Ascherückständen aus Krematorien deckungsgleich sind.
Hier und da liegen bereits Sonnenperverse in Rückenlage und mit gespreizten Beinen (sog. „Frankfurter Mädchen-Stellung“) auf diversen Hundekotwiesen. Einige wenige Ärzte versuchen, diese zwanghaften Menschen wieder aufzurichten und schicken sie mit dem Hinweis nach Hause, dass sie Schatten suchen und etwas trinken sollen. Leider brechen die Frankfurter-Mädchen-Sofeten bereits nach wenigen Metern erneut in ihr neurotisches Verhalten aus und fallen breitbeinig zu Boden, um das Hautbraten weiterzuführen.

Bereits das Aufrichten des Maibaums wird als Erektion verstanden, wie auch als Aufforderung an die Sonnengottheit, möglichst schnell den von Sofeten erhofften Höchststand am Himmel einzunehmen, damit abnorm heiße Temperaturen wie in der zentralasiatischen Gobi Deutschland verheeren und sich durch die Hitze das allgemeine intellektuelle Niveau deutlich absenkt, wodurch sich Sofeten für den Zeitraum des Sommers halbwegs als Mitglieder des Homo sapiens fühlen dürfen.
Wahrlich eine Festzeit für das sofetische deutsche Volk! Daher werden gerne auch peinliche Geschenke* verteilt, die auf sofetischem Humorniveau für kreischende Lachanfälle sorgen, die man in den Tropennächten hört, wenn sich das sofetische Volk ungefragt nur noch draußen aufhält und den Schlaf des hitzegepeinigten Normalmenschen somit unmöglich macht.

Der vergessene Sinn des Maibaums: Temperaturwarnung!

Nur wenige wissen, dass der Maibaum jedoch einen ernsten Hintergrund hat. In vorindustriellen Zeiten diente der gebänderte Maibaum nämlich als Warnsymbol vor zu hohen Temperaturen, quasi als öffentliches Thermometer. Jeden Tag ab dem 1. Mai wurden Kerben in das Holz geschnitzt. Je höher die aktuelle Kerbe, desto höher war auch die Temperatur und jeder wusste, dass er sich vor Hitze und Sonne* schützen musste.

Die eigentliche Sinn des Maibaums ist noch nicht ganz vergessen: Männer bei Kletterübung zur Anbringung von Hitzekerben in Maibäumen.
Die eigentliche Sinn des Maibaums ist noch nicht ganz vergessen: Männer bei Kletterübung zur Anbringung von Hitzekerben in Maibäumen.

Dieser Brauch ist heute leider vergessen und von Sofetentum überlagert worden. Allerdings wäre er heute auch sinnlos, da die Temperaturen durch die Klimakatastrophe bereits solch hohen Werte erreicht haben, dass man zumeist nur mit einem Baukran die entsprechenden Höhen des Maibaums erreichen könnte.

Der Maibaum hat seine Form auch aus dem Grunde erhalten, weil er nur einen minimalen Schatten wirft, damit Sofeten möglichst unbeeinträchtigt in der Lötlampenglut der Sonne* verbraten können. Diverse Gegenbewegungen führten jedoch immer wieder zu Störungen. So wurde in einem tropenhessischen Dorf die Erektionsfeier des Maibaums nachhaltig gestört, als aus der Spitze des Stammes ausgerechnet dann Wasser spritzte, als sich eine lederlappige Bauchtanzgruppe von MILF-Schabracken mit dem Aussehen von 60jährigen, aber dem tatsächlichen Lebensalter von 45 Jahren in Fremdschämposen um den Stamm wankte.
Es brach eine unbeschreibliche Panik aus, in deren Verlauf bei dem Versuch den tödlichen Wassertropfen zu entkommen, zwanzig Personen verletzt wurden. Zeugen beschrieben, dass sie aus „Angst vor der tödlichen Kälte aus dem Himmel“ flohen und gerade eben mit dem Leben davon gekommen waren. Wie sich bei den polizeilichen Ermittlungen herausstellte, hatte ein Unbekannter den Maibaum ausgehöhlt und einen Gartenschlauch* darin verlegt, der mit kaltem Grundwasser aus einer kleinen Pumpe* gespeist wurde.

Widerstandsbewegungen gegen die Maibaum-Unsitte

Der Widerstand gegen die Maibäume wächst angesichts unerträglich ansteigender Temperaturen. Doch es muss ja nicht gewaltsamer Widerstand sein!
Eine forsche und mutige Gruppe hat erst kürzlich in einem besonders heißen Ort im Südwesten gegen den Zentralrat der Sofeten durchgesetzt, dass der örtliche Maibaum einen riesigen Sonnenschirm tragen müsse, um lebenswichtigen Schatten zu spenden. Ein findiger Unternehmer hat darüber hinaus die bekannte Geschichte mit dem Wasserschlauch im Maibaum so umgeändert, dass ein Gartenregnerschlauch rund um den Sonnenschirm für adibiatische Kühlung sorgt. Bevor das Wasser den Boden erreicht, verdunstet es, erhöht die Luftfeuchtigkeit auf 100% und senkt Temperaturen von 30 auf himmlische 14 Grad!

Unschön, aber tägliches Bild ab Mai: Sofet nach zu viel "Frankfurter Mädchen"-Verhalten (bei Sofeten durch Sonne ausgelöstes Zwangsverhalten, sich spontan breitbeinig auf den Rücken in die Sonne zu legen) und zu viel Alkohol.
Unschön, aber tägliches Bild ab Mai: Sofet nach zu viel „Frankfurter Mädchen“-Verhalten (bei Sofeten durch Sonne* ausgelöstes Zwangsverhalten, sich spontan breitbeinig auf den Rücken in die Sonne* zu legen) und zu viel Alkohol.

Dadurch wurden auch unschöne Nebeneffekte wie Sofetenbierleichen* um den Maibaum und die wie metallene Pilze aus dem Nichts entstehenden Grillgeräte um Maibäume eliminiert. Immerhin, so argumentierten die Anhänger der vorbildlichen Initiative, sei der sog. „Vatertag*“ (eigentlich „maskuliner Sofetentag“, auch „Maso-Tag“) als Ausweichveranstaltung vorhanden und würde als traditionelle Belästigung des intelligenten Anteils der Bevölkerung vollkommen ausreichen, wenn alkoholisierte, durch Sonnenkonsum afrikanisch aussehende Männer in Scharen herumpöbeln, Frauen belästigen und auf dem möglichst niedrigsten Qualitäts-, aber dem höchsten Schallniveau herumlärmen, bis normalen Menschen die Ohren bluten.
Soziologen gehen übrigens davon aus, dass schwarzhäutige deutsche Sofeten oft für nordafrikanische Ausländer gehalten werden und sich dadurch die Ausländerfeindlichkeit drastisch erhöht. Letztlich ist es mittlerweile dank „Bräunungscremes“ möglich, dass man auch außerhalb des Glühlings von Mai bis September eine für Deutsche unnatürliche Hautfarbe sich zulegen kann, die von Fäkalien nicht mehr zu unterscheiden ist.

Wir wünschen einen schönen, d. h. einen wolkigen, sonnenarmen, KÜHLEN Mai! Damit die Kerben auch einmal ohne Fahrstuhlkran am Mai-Baum angebracht werden können. 😉




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