England-Alarm! Bundesliga auf Transfer-Ramschtisch reduziert.

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Häßliche Szenen in Deutschland: Vertreter der 3. britischen Liga und deutsche Patrioten prügeln sich um den Spielerausverkauf.
Häßliche Szenen in Deutschland: Vertreter der 3. britischen Liga und deutsche Patrioten prügeln sich um den Spielerausverkauf.

Manager, DFL-Vorstände, Vereine – alle schlagen Alarm!
Die Premier League ist dank astronomischer TV-Einnahmen so reich, dass selbst der Liga-20. den FC Bayern* München kaufen könnte.

Die Lage ist ernst. Wo früher die Sportdirektoren und Manager der Bundesliga-Vereine auf Augenhöhe knallhart verhandelten, möchte nun sogar jeder Drittligist seine Spieler nur noch nach England verkaufen, weil Mondpreise gezahlt werden.

Das neue Bild: Transfer-Auffanglager, Ramschtischtransfers und Spielermobilmachung in Deutschland

Die Premier League weiß hingegen kaum mehr, wohin mit den Spielermassen. Man will künftig Transfer-Auffanglager errichten, in denen vorschnell gekaufte Spieler, welche keinen Platz in einem Verein bekommen, zwischengelagert werden. Vorschnelle Berichte, dass man Schottland komplett zum Fussballer-Auffanglager umbauen möchte, indem man eine Mauer zieht, wurden von der Queen rasch dementiert.

Die Deutsche Bundesliga dagegen bietet ein erbärmliches Bild: Hinter England, Spanien und sogar Italien sind wir auf einen Spielerramschtisch reduziert. Wie ausländische Großfamilien beim Aldi drängeln sich renommierte Vereinsmanager am Stand von Kreisligakickern, um wenigstens noch einen vollständigen Kader bei Saisonstart auf den Platz zu bringen.
Selbst hier werden plötzlich die Engländer gesichtet, allerdings nicht aus der Premier League, sondern der Shoddy League (entspricht der dritten deutschen Liga). Es kommt zu hässlichen Szenen, wenn sich deutsche Konkurrenten wutentbrannt in einem Aufflackern patriotischer Gefühle zusammentun und auf die Briten stürzen.

Schon machen Gerüchte die Runde, dass Spieler künftig nicht mehr in Deutschland frei verhandelbar sind, sondern im Rahmen von „Spielerausgabekarten“ zugeteilt werden. Im Rahmen einer „Allgemeinen Spielermobilmachung“ werden dann auch die Kader von Thekenmannschaften und Schützenfestvereinen zur Teilnahme am Spielbetrieb der höchsten deutschen Spielklasse verpflichtet. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass die entsprechenden Vereine bereits einen Mitgliederboom mit illustren Namen verzeichnen. Eine Brandrede im Bürgerbräukeller in München, bei dem ein Vorstand des FC Bayern* München gegen das „Interrrnationale englische Fußballspielerrrtum, das auszurrrotten sei“ hetzte, stellte sich allerdings als missverstandene, etwa 80 Jahre alte Meldung heraus.

Geplante Währungsreform. Hier der Entwurf für die neue "1 Messi"-Banknote.
Geplante Währungsreform. Hier der Entwurf für die neue „1 Messi“-Banknote.

Die Premier League wird zum Mäzen des Staates

Möglicherweise wird sich aber der Reichtum der Premier League bald als Fluch erweisen. Schon sind Pläne im Umlauf, der britischen Regierung einige hundert Milliarden Pfund zu leihen, damit man im Stil der Hansekaufleute des Mittelalters der Regierung auf die Beine helfe, um eine Flugzeugträgerflotte zu bauen. Immerhin liegen imperiale Pläne in England bereits seit dem 19. Jahrhundert auf Eis, sollen aber schleunigst wiederbelebt werden. Die europäischen Außenminister begrüßten den englischen Vorstoß. Immerhin sei man dann endlich die furchtbaren Amerikaner los.

Zudem sollen Dollar und Euro bald zugunsten einer neuen Spielerwährung abgelöst werden. Die höchste Banknote wird dann „1 Messi“ sein. 100 Robben entsprechen 1 Messi und für 100 Özil erhält man 1 Robben. Die kleinste Währung, der sogenannte „Giersöldner“, wird 1 Gündogan sein.
Die deutsche Regierung kommentierte überraschenderweise die britischen Pläne wohlwollend. „Auf diese Weise bekommen wir endlich die lästigen Griechen-Darstellungen auf den Euroscheinen mit einem Schlag aus dem Verkehr“, wird ein Pressesprecher in den Medien zitiert.

Sollte das Ganze sowie der geplante Börsengang der Premier League schief gehen, so muss sich die englische Fußballliga doch wieder mit Almosen abfinden. Vielleicht trifft man sich dann auch wieder mit den Deutschen friedlich am Spielertransfer-Ramschtisch.




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