Bundesliga reagiert auf Kritik an medizinischer Betreuung

0
102
Die moderne Medizin muss unbedingt wieder Eingang in die höchste deutsche Spielklasse finden! © MattJP auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0.
Die moderne Medizin muss unbedingt wieder Eingang in die höchste deutsche Spielklasse finden! © MattJP auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0.

Eine UEFA-Langzeitstudie brachte ans Licht, was sich der Zuschauer im Grunde schon seit Jahren fragte: Wieso verletzen sich so viele deutsche Fußballspieler, während die ausländische Konkurrenz wesentlich weniger Verletzte aufweist?
Von vielen Seiten wurde kritisiert, dass deutsche Vereine deutlich zu wenig Geld in die medizinische Vorsorge und in Früherkennungsanamnesen stecken.

Pep Guardiola vom Meister FC Bayern* München erkannte dies als einer der ersten. Kurzerhand flog in einem aufsehenerregenden Skandal der langjährige Arzt Dr. Müller-Wohlfahrt aus dem Verein. Offensichtlich will man die gesamte medizinische Abteilung auf den Kopf stellen.

Die kürzlich in Betrieb genommene Kälteanlage, die Spieler auf -110 Grad Celsius einfriert und unempfindlich macht, wurde von Außenstehenden bereits mit Verwunderung aufgenommen. An den Anblick des neuen Medizinschamanen, der anstelle Dr. Müller-Wohlfahrts zukünftig auf das Spielfeld eher tanzen als rennen wird, um die Bayern-Spieler kompetent zu verarzten, wird man sich jedoch zweifellos erst gewöhnen müssen.

Borussia Dortmund pfiffig: Keine "causa Immobile" mehr mit Hilfe eines "Transfergespräch-Pendels".
Borussia Dortmund* pfiffig: Keine „causa Immobile“ mehr mit Hilfe eines „Transfergespräch-Pendels“.

Auch in anderen Bereichen sollen nun, da die Bundesligamacher auf den Geschmack gekommen sind, neue Techniken zum Einsatz kommen. Borussia Dortmund* haderte in jüngster Zeit mit etlichen Transferflops. Zukünftig, so Sportdirektor Michael Zorc, wolle man verstärkt auf die menschliche Komponente der Kandidaten achten. Aus diesem Grund setze man zukünftig bei Transfergesprächen ein Pendel ein, um Einstellung, Mentalität und Kompatibilität mit Dortmunder „echter Liebe“ zu überprüfen, bevor es zu spät ist und ein italienischer Götze auf dem Dortmunder Varusfeld steht und sich fragt, warum in Germanien die Tore kleiner sind.

Eine medizinische Spezialtechnik, die seit Jahrtausenden im asiatischen Raum angewandt wird und hierzulande noch relativ unbekannt ist, wird ausgerechnet von der „Werkself“ in Leverkusen genutzt: Die „Mostibution“. Zugute kommt der Profifußballabteilung der reiche Erfahrungsschatz etlicher wissenschaftlicher Exkursionen des Bayer-Konzerns in China.
Bei der Mostibution werden Nadeln in den Körper gebohrt, die im Nadelkopf verschiedene Kräuter tragen, welche nach erfolgtem Durchbohren der Rückenhaut angezündet werden. Auf diese Weise wird die Energie der Kräuter in die Spieler gepumpt.
Wer sich also die gesamte Saison bereits gefragt hat, wieso die Leverkusener Spieler von Trainer Roger Schmidt wie Duracell-Hasen auf Extasy den Platz hoch- und herunterrennen, als gäbe es kein Morgen: Hier ist die Erklärung dafür.
Übrigens wurde diese Vorgehensweise bereits mit der Dopingkommission der DFL und UEFA abgesprochen, die zum Schluss kam, es handle sich um reinen Abgerglauben. Und beim schriftlichen Abschlussbericht waren dieses Mal nicht die Gelder Blatters im Spiel! Gut für Leverkusen, dass diese offensichtlich leistungsfördernde Medizintechnik ganz offiziell abgesegnet worden ist.

Energie aus Kräutern und Nadeln - die Leverkusener Methode; © <a href="https://www.flickr.com/photos/wonderlane/3275167921" target="_blank" rel="noopener">Wonderlane</a>, Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>,
Energie aus Kräutern und Nadeln – die Leverkusener Methode; © Wonderlane, Lizenz: CC BY 2.0.
Begeistert: Der Vorsitzende von QUAKSALB; © <a href="https://www.flickr.com/photos/tijsb/3998485185" target="_blank" rel="noopener">Sjamanisme auf www.flickr.com</a>, Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>.
Begeistert: Der Vorsitzende von QUAKSALB; © Sjamanisme auf www.flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0.

Das neugegründete „Qualifizierte Kolleg von Spezialmedizinern aller Ligen der Bundesliga“, kurz QUAKSALB, soll in Zukunft unter Beteiligung aller Mediziner der 1. und 2. Fußball*-Bundesliga Neuerungen vorschlagen und die Qualität der medizinischen Betreuung fördern, damit steinzeitliche Methoden wie in den letzten Jahren und eine peinliche Rüge internationaler Konkurrenzligen nicht mehr vorkommen.
Der Präsident von QUAKSALB zeigte sich über die vorbildlichen Initiativen des FC Bayern* München, Borussia Dortmunds und Bayer Leverkusens* jedenfalls begeistert und verlieh seiner Freude anlässlich des Ernennungsrituals deutlich Ausdruck!




Hat Ihnen der Artikel gefallen? Als Einzelkämpfer bin ich für jede Unterstützung dankbar, damit auch weiterhin dieses Internetprojekt aufrechterhalten wird. Danke!