Die 10 dämlichsten Aussagen zum Sommer von Sofeten

4
198

*Sofeten = Abkürzung für „Sommerfetischisten“, eine Gruppe von intellektuell minderbemittelten Hitzeperversen, die unreflektiert und fanatisch (siehe „Hitzlamisten“) ihre Hitzekrankheit normalen Menschen aufzwingen wollen. Davon sind Normalwetterliebhaber, Zwischenwetterliebhaber (Frühling, Herbst) und Extremwetterfreaks (bevorzugen 40 Grad und -30 Grad, dazwischen nichts und verfügen über die Fähigkeit von Toleranz, Humor und poetischer Einordnung der Extremästhetik) zu unterscheiden.

Der Sommer ist a priori und a posteriori schlichtweg scheiße.
Es gibt allerdings eine Gruppe von Menschen (genauer gesagt: Vormenschen, homo sofensis), wo mir mein Anstand alleine verbietet, sie als Philosophen zu bezeichnen. Definieren wir sie einfach als Antipode zu einem Philosophen (philosophus, „Weisheitsliebender“) und nennen sie „Thermoilithioten“ (thermoilithios, „Hitzeidiot“).
So wie Philosophen über die Jahrtausende ihr über die Maßen begabtes Gehirn verwendet haben, um die Kernfragen unserer Existenz auf Erden zu beantworten, so haben Thermoilithioten … nun ja, in der Sonne* gebraten.

Erfahrungsgemäß ist die Ansammlung an Weisheit, Wissen und somit auch an zitatreifen, zeitlosen Wahrheiten bei den Thermoilithioten gleich null. Eine erkleckliche Summe von Surrogaten in Form von Idiotenaussagen findet sich allerdings doch, wenn man die Wetterboulevardforen besucht (Achtung: Auf keinen Fall Sofeten mit Wissen und Argumenten gegenübertreten, man wird wie vor dem Affengehege im Zoo mit rhetorischen Entsprechungen von Fäkalien beworfen!). Dabei tritt zu Tage, dass Sofeten alias Thermoilithioten zahlreiche Aussagen skurriler Dämlichkeit zum Sommer getätigt haben, von denen wir 10 einmal genauer betrachten wollen, um das Wesen des Thermoilithioten zu begreifen.

Typische Sofetenunterhaltung. Er hat ihr gerade gesagt, dass Tante Ernas Hämmorrhoidensalbe wirkt.
Typische Sofetenunterhaltung. Er hat ihr gerade gesagt, dass Tante Ernas Hämmorrhoidensalbe wirkt.

(1) Badewetter

Ich gebe zu, ich gehe aus Abkühlungsgründen normalerweise auch in ein Hallenbad (niemals in ein Freibad!). Wenn da nicht diese Sofeten wären. Wenn man umgeben von schwarz verkohlten Hautkrebspatienten ist und sich entweder fragt, ob man sich auf Afrika-Safari unter Eingeborenen befindet oder ob die Medizinstudenten der nächsten Uni einen großangelegten Massenversuch in der Züchtung des aggressivsten Krebstumors initiiert haben, dann ist man so verloren wie ein Physikstudent auf einer Party aus Mallorca-Sängern.
Wenn der unangenehme tropische Luftstrom dann auch noch rudimentäre Kommunikationsversuche von Sofeten herbeiträgt und spätestens zwischen dem 100. „Hey Alter“ und der Geschichte über Tante Ernas Hämorrhoiden der Körper mit Notwehrübelkeit reagiert, dann hört der „Badespaß“ auf.
Ohne Sofeten wäre also Schwimmen (als Sport) eine prima Sache. Dummerweise ist die „kulturelle“ Osmose und der sofetische Verseuchungsgrad im Sommer so hoch, dass man besser zuhause bleibt.

Fortsetzung der Diskussion mit Kotelettmitteln, Unter Verwendung des Bildes: © <a href="https://www.flickr.com/photos/mike_nelson/4723888594" target="_blank" rel="noopener">Mike Nelson auf flickr.com</a>, Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>
Fortsetzung der Diskussion mit Kotelettmitteln, Unter Verwendung des Bildes: © Mike Nelson auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

(2) Grillwetter

Grillen kann eine prima Idee bei kühlem Sommerwetter unter 20 Grad sein. Sofeten machen daraus jedoch einen täglichen Gottesdienst. Vermutlich, um Heizungskosten zu sparen, denn die eiweißdenaturierenden 60 Grad Lufttemperatur rund um den Grill* ermöglichen es, die weiterhin auf Höchststufende bollernde Heizung um eine halbe Einstellung herunterzudrehen.

Wie wehrt man sich gegen sofetische Grillorgien, bei denen Helene Fischer-Musikfolter, ethisch zweifelhafte und darüber hinaus stinkende Brandopfertiere und gebrüllte Unterhaltungen auf Fremdschämniveau noch zu den harmloseren Begleiterscheinungen zählen?
Neben der kostentintensiven Orderung eines Flugzeugs, das eine Frachtladung Löschwasser zielgenau über den Sofeten ablädt, bietet sich die kostengünstige Version an, die viel persönlicher ist: Man geht mit einer auffälligen, großen Kamera* hinüber zu den Sofeten und filmt. Bei der unweigerlichen Frage, was man denn da mache (dauert zumeist einige Minuten, bis die Lichtreize aus den Sehnerven von einem nur noch rudimentär funktionierenden Schrumpelgehirn verarbeitet werden), antwortet man mit einem freundlichen Lächeln und den Worten „Ich zeichne ihre intelligenzabstinente Zusammenkunft für den Debilenpreis des Jahres auf. Sie haben echte Chancen, den 1. Platz zu erreichen. Der Gewinner erhält einen Unterwassergrill. Der funktioniert sogar bei Regen.“

Sollte es anschließend zu handgreiflichen Auseinandersetzungen kommen, dann stellen sie vorher die Kamera* ab und auf Autobetrieb. Man kann dann hinterher in Slowmotion genießen, wie sie ein Kotelett vom Grill nehmen und wie dieses dann in höchster Beschleunigung auf die Sofetenwange zuwabbelt, diese beim Aufprall deformiert und den Sofetenschädel herumreißt. Fleischgewebeschrapnell spritzt herum. Dann der Wechsel zur anderen Wangenseite und so lange Kotelettohrfeigen, bis Bratfett wie braunes Blut über die UV-verkohlte Sofetenwange tropft.
Dann erst wissen wir: Ja, auch „Grillwetter“ hat seine positiven Aspekte.

"Perfekter" Sommer: Je heißer, desto tödlicher. In vielerlei Hinsicht ...
„Perfekter“ Sommer: Je heißer, desto tödlicher. In vielerlei Hinsicht …

(3) Perfektes Sommerwetter

„Perfekt“ ist das Sommerwetter nach sofetischer Ansicht in dem Moment, wenn in den Krankenhäusern bei 30 Grad Innen- und 40 Grad Außentemperatur die höchste Mortalitätsrate zu verzeichnen ist. Endlich kann man sich Tante Ernas Alterswarzengeschichten ersparen und selbige zu Grabe tragen.
Auch die gesamtgesellschaftliche Aggressionssteigerung durch die Hitzebelastung führt zu einer nachgewiesenen Zunahme von Verkehrsunfällen, Selbstmorden und Reduzierung der Wirtschaftsleistung.
Experten wollen herausgefunden haben, dass die Temperaturen jedoch erst auf etwa 45 Grad wie in Syrien steigen müssten, bevor der Hitzeterror dem tagtäglichen islamischen Terror gleichkommt. Während Sofeten laut „Wir schaffen das!“ skandieren und eigentlich gar nicht genau wissen, was genau sie schaffen wollen, offenbaren sie die gleiche naive Vernichtungsabsicht für die Mitbürger, wie es die Politiker derzeit glänzend hinbekommen.
„Perfekt“ ist also gleichzusetzen mit „Tödlich“ oder „Lebensgefährlich“. Damit liegen die Sofeten voll und ganz im Zeitgeist des Wahnsinns, den wir als Zeitzeugen erleben dürfen/müssen. Allahu akbar!

Ankunft einer Schönwetterfront
Ankunft einer Schönwetterfront

(4) Schönwetterfront

Eine Schönwetterfront erfordert erst einmal eine Definiton des Begriffes „Schönes Wetter*“.
Nach meinem Verständnis handelt es sich dabei in jedem Fall um Wolken und damit Kaltfronten. Idealerweise mit viel, viel Schnee im Winter. Oder eben kühlender Regenlabsal.
Sofeten pervertieren das Ganze zu einem der langweiligsten Anblicke des Universums: Blauer Himmel. So öde wie eine Krankenhauszimmerwand und zu allem Überfluss auch noch mit einer Grellsonne von der gleichen Subtilität und Ästhetik wie ein Lötkolben, wenn man sich in die Leiden einer Computerplatine hineinfühlt.
Die unvermeidlichen, damit einhergehenden Horrortemperaturen deutlich über dem Mittel und im Sommer von lebenseinschränkenden und ggfs. -tötenden Ausmaßen hat mit Schönwetter ungefähr so viel zu tun wie der Friedensnobelpreis mit der Außenpolitik des Islamischen Staates. Die Ankunft einer Schönwetterfront erinnert dabei eher an die pyroklastischen, 600 Grad heißen Ascheströme nach einem Vulkanausbruch, die sich mit 300 km/h als Walze auf einen zubewegen.

Unter lautem Knacken abkühlende Landschaft in einer Tropennacht.
Unter lautem Knacken abkühlende Landschaft in einer Tropennacht,

(5) Tropennacht

Stellen wir uns einmal eine Nacht in den Tropen vor.
Bei 100% Luftfeuchte und Temperaturen wie bei der Flamme eines boostenden Düsentriebwerks vermischen sich unsere Tränen der Verzweiflung mit unserem Schweiß. Während wir verzweifelt versuchen, die 1 Liter Flüssigkeitsverlust pro Minute mit der gleichen Menge wieder zu uns zu nehmen, attackieren uns so viele Insekten, dass wir wie ein Mahnmal der Pockenkrankheit aussehen.

Sofeten mögen diesen Zustand.
Auch die Unmöglichkeit Schlaf zu finden, insbesondere tiefen Schlaf, der nur bei Temperaturen unter 18 Grad im Schlafzimmer eintritt, wird offenbar erwünscht. Das erklärt auch, warum Sofeten zumeist einen IQ von der Höhe der Tagestemperatur aufweisen: Das Gehirn kann sich nicht erholen und die Tageseindrücke verarbeiten.
Welches Gehirn, fragen Sie nun gewiss, lieber Leser und Sie haben recht. Ein zerbrechliches neuronales Gewebe, das dauerhaft einer Temperatur ausgesetzt wird, dass der Innenraum eines menschlichen Schädels wie ein Dampfkochtopf wirkt, kann nicht ohne Auswirkungen bleiben.

Gehirnvergleich Mensch (Homo sapiens) und Sofet (Homo sofensis) bzw. Thermoilithiot
Gehirnvergleich Mensch (Homo sapiens) und Sofet (Homo sofensis) bzw. Thermoilithiot

Welche Tageseindrücke, fragen Sie nun und Sie haben recht! Zur Verarbeitung blendender Sonne* und von Gesprächen, bei denen selbst das Gebrabbel von Zweijährigen deutlich intellektueller daherkommt (zumal Zweijährige dabei sehr viel lernen!), genügt auch ein defekter Abakus, dem die Hälfte der Kugeln fehlen weil sie ihn einem Sofeten an den Schädel geworfen haben.

Stellen wir also richtig: Eine Islandnacht mit Temperaturen im Minusbereich, leicht geöffnetem Fenster und wohlgemerkt Sommerbettwäsche ist eine ideale Nacht, wenn eine feine Brise uns den Kuss einer nordischen Eisgöttin auf die Wange haucht und wir uns wohlig lächelnd in die Decken kuscheln und von Schneelandschaften träumen, bevor wir frisch und erholt am wolkigen Morgen aufwachen und fröhlich den frisch gefallenen Schnee begrüßen.

Stabil und wirksam. Vorgängermodell eines "stabilen Sommerhochs" in besseren Klimazeiten.
Stabil und wirksam. Vorgängermodell eines „stabilen Sommerhochs“ in besseren Klimazeiten.

(6) Stabiles Sommerhoch

Ein stabiles Sommerhoch. Früher waren Folterungen regulärer Bestandteil des Rechtssystems. Gewissenhaft überprüften die Folterknechte die Instrumente wie Judaswiege, Analbirnen und Schraubpressen auf ihre Stabilität, um ein Höchstmaß an Überzeugungsschmerz erzeugen zu können.

Heutzutage erfüllt das „stabile Sommerhoch“ diese Funktion. 30 bis über 40 Grad für Wochen, denen man nicht entkommen kann, Lebenseinschränkungen, Arbeitsunfähigkeit und sogar Lebensgefahr sind die Bestandteile moderner Klimafolter.
Insofern kann man die Sofeten als willige Folterknechte betrachten, die in ihrem Sadismus und geistiger Beschränktheit mit ihren Gesinnungsgenossen vorheriger Jahrhunderte viel gemein haben.
Die Italiener haben das als Opfer von Sommerhochs lange schon erkannt und benennen die Hochs mit Monstren aus ihren Sagen: Italien klüger als Deutschland – Hochs bekommen Namen aus der Hölle!

Was ist hingegen das Richtige für den Sommer? Eine stabile Nordwestlage, die weit genug reicht, dass bis zu den Alpen die Temperaturen unter 20 Grad bleiben – immer noch hoch genug für Sommer, aber erträglich!

Lieber Selbstmord mit einer Überdosis Gothic-Pillen als "endless summer"!
Lieber Selbstmord mit einer Überdosis Gothic-Pillen als „endless summer“!

(7) Endless Summer

Endloser Sommer. Eine Alternativbezeichnung für klimatischen Holocaust.
Sofeten kommen dabei ihrem Lebensziel, zu Grillkohle zu werden, erheblich näher. Aber muss das auf Kosten normaler Menschen geschehen? Statt endlosem Sommer wäre „endlich mal wieder ein Winter“ ein intellektuell deutlich sinnvolleres Motto. Immerhin haben wir ja „endlosen Sommer“ von Mai bis etwa Oktober oder November mittlerweile in den Glühlingsjahreszeiten der Klimakatastrophe!

Man wird zwangsweise an Herrn Göbbels erinnert, dessen Gesichtszüge sich sofetisch verzerren und er nun brüllt „Wollt Ihr den totalen Sommer?“ und die Sofetenmainstreamherde blökt dazu ein gellend dämliches „Ja!“. Wie das Ganze mit Herrn Göbbels und dem deutschen Volk endete, wissen wir.
Und wie die Sofetenmenschheit in einigen Jahrzehnten in der Klimakatastrophe enden wird, wissen wir ebenso …

*Klonk* Spovfda!
*Klonk* Spovfda!

(8) Sommer, Sonne, Badespass

Die ersten beiden Bestandteile dieses dreifachen Sofeten-Narhallamarsches sind bereits Wörter, die auf der Beliebtheitsskala in einer globalen Klimakatastrophe so tief liegen, dass sie in die Asthenosphäre hineinreichen.
Der „Badespass“ bedeutet: Sofeten möchten gerne ihre äußeren Fettkohleschichten in heißem Wasser aufweichen – wegen der Gesundheit, sagen sie. Natürlich ist die Pseudokühlung der Resthaut nach 10 Stunden UV-Hautkrebsbraten in der Sonne* ebenso sinnvoll wie einen schmelzenden Kernreaktor mit einer Pinkelpause abkühlen* zu wollen, aber erzählt das mal einem Sofeten!

Ein passender Dreiklang wäre also viel eher: Sommer, Sonne*, Arschloch.
Wer sich über die Menschheit genauer informieren will, muss im Grunde nur die Nachrichten einschalten. Tiermorde einer unfassbaren „Lebensmittelindustrie“, Wäldervernichtung, Kriege, Gräueltaten an seiner eigenen und anderen Spezies (die Faröer-Inseln stehen hier hoch im Kurs: Vorsicht – grausame Bilder, Sea Shepherd zu den Faröer-Inseln) führen uns schonungslos vor Augen, dass die Erde im Grunde eine Krankheit namens „Homo sapiens“ hat.
Dabei fragt man sich, wem ist dieser unfassbar dämliche Begriff „Erde“ für dieses zeitlos schöne Juwel von einem Planeten im All eigentlich eingefallen? Vermutlich einem Sofeten, der affenartig gebückt geht und daher nicht die Sterne und die Schönheit der Nacht und des Alls im Blick hat, sondern nur den verdorrten, glühenden Boden unter seinen Füßen. Als die Stammesältesten also eines Tages nach der Organisation der nächsten Grillorgien berieten, wie sie denn die gesamte Welt benennen sollte, so stierten sie auf die rissige Erde zu ihren schwarzen Füßen und einer antwortete dumpf „Erde.“ Punkt. Damit war der Name für unser blaues Juwel beschlossen. Earth. Wenn man abschließend rülpst, harmoniert das auch wunderbar zum Wortklang der Erde. Prost.

Ein weitaus vielversprechenderer Name wäre eigentlich „Schöner Planet“. Vielleicht mit der unbedingt notwendigen Ergänzung „Ohne Verantwortung für die Arschlöcher die auf ihm leben“. Natürlich ist dieser Name ein wenig lang. Schöner Planet ohne Verantwortung für die Arschlöcher, die auf ihm leben.
Die Lösung liegt nahe: Eine Abkürzung muss her.
Also: SPOVFDA! Schöner Planet ohne Verantwortung für die Arschlöcher.
Als sei es Schicksal, eignet sich dieser Ausspruch perfekt, um als Trinkspruch bei der Apokalypse zu dienen, vielleicht mit einem Humpen Absinth* in der Hand. „Heute leben wir noch! Spovfda!“ – „Spovfda!“. Klonk! Den Humpen Absinth geleert. Wieder ein Sommertag in der Klimakatastrophe erfolgreich überlebt.

"Lass die Sonne rein!". Warum?? © <a href="https://www.flickr.com/photos/ardenswayoflife/3276540425" target="_blank" rel="noopener">Arden auf flickr.com</a>, Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY-SA 2.0</a>
„Lass die Sonne* rein!“. Warum?? © Arden auf flickr.com, Lizenz: CC BY-SA 2.0

(9) Lass die Sonne rein!

Meist geäußert von sofetischen Büromitarbeitern, deren IQ leider zu niedrig ist, um zu begreifen, dass man zum Erhalt der Leistungsfähigkeit bei 35 Grad Außentemperatur die Fenster SCHLIESSEN muss, um die Innenraumtemperaturen bei immer noch völlig katastrophalen 27 Grad so niedrig wie nur irgendwie möglich zu halten.
Statt dessen wird also von Sofeten das getan, was sie im Winter machen müssten: das Fenster aufreißen. Der fatale Effekt: 35 Grad Außenluft lässt Tastaturen schmelzen, Computer erleiden Kurzschlüsse weil die Lüfter überfordert sind und ggfs. vorhandene Klimaanlagen für die normalen Mitarbeiter, die gerne 19 oder 20 Grad Raumtemperatur hätten, springen erst gar nicht an.

Der Ausspruch „Lass die Sonne rein“ ist also ungefähr ebenso sinnvoll wie „Lass Hannibal Lecter* rein“ und zeitigt ähnliche Schäden an Geist und Körper (das Vorgaren der Leber bei den Sommertemperaturen würde vermutlich sogar Herrn Lecter gefallen, solange der Chianti die richtige, kühle Temperatur hat).

Tatsächlich. Die Sonne lacht!
Tatsächlich. Die Sonne lacht!

(10) Die Sonne lacht

Im naiven Zweijährigengehirn eines Sofeten lacht die Sonne immer.
Ebenso könnte man sich in die Atomglut einer explodierenden Wasserstoffbombe versetzen und seinem Sohn den Atompilz zeigen: „Guck mal, ein lachender Glückspilz“.
Tatsächlich ist die Energie der Sonne um ein Billionenfaches höher als eine Wasserstoffbombe und sie würde ja auch alles Leben durch genetische Zertrümmerung mittels UV-Strahlen vernichten, wenn es nicht den irdischen Schutzschild gäbe. Alle anderen Planeten hatten nicht so viel Glück.

Wenn die Sonne also lacht, dann ist es das unheilvolle Grinsen eines psychopathischen Massenmörders wie dem Joker* mit Chelsea-Smile, der sich grinsend und schweigend ausmalt, auf welche Weise er die Menschen auf diesem Planeten am besten verbrennen und ausrotten kann trotz dieses ärgerlichen Schutzschildes der Atmosphäre und des Magnetfeldes.

Wenn die Sonne nicht lacht, was macht sie dann?
Sie brüllt wie ein zorniger Flammen-Gott, dessen infernalisches Kreischen perfekt den Irrsinn der Atomgewalten in seinem Inneren widerspiegelt.
Die Sonne furzt. Ja wirklich. Und zwar steht die Erde in einem stetigen Schwall ausgepupster Elementarteilchen, dem Sonnenwind, sozusagen die Flatulenzen eines Sterns. Diese erhitzen bei einem Magnetsturm nicht nur die Erde noch mehr wie eine Fliege im konzentrierten Strahl eines Flammenwerfers, sondern er stört auch massiv die Elektronik auf der Erde und im Orbit.
Die Sonne dreht sich. Wie der Kreiselzünder einer experimentellen Neutronenwaffe. Wenn der Kreiselzylinder so schnell dreht, dass Rauchschwaden aufsteigen und das Metall durch die Reibung rotglühend wird, sollte man Reißaus nehmen – auch wenn es nicht hilft. So wie in etwa 3 Milliarden Jahren die Sonne sich zum Roten Riesen aufblähen und die Erde und alle Planeten verschlingen wird und mit ihnen auch alle Sofeten im ultimativen 5000-Grad-Sonnenbrand ihres Lebens.
Spätestens dann, wenn die wahre Natur der Sonne nicht mehr umdeutbar ist in kindische Grinsegesichter, wird die buchstäbliche Erleuchtung final kommen …

Da die Sonne somit weniger Quell des Lebens ist (das ist das Wasser!) als vielmehr eine Plasmahölle vor der Haustür, kann man ihr auch entsprechende Namen verleihen: Die 16 besten Beschimpfungen für die Sonne.

Thermoilithiot: Minderintelligent, aber letztlich nützlich für die Lachmuskeln!
Thermoilithiot: Minderintelligent, aber letztlich nützlich für die Lachmuskeln!

Halten wir also fest: Das Wesen des eingangs vorgestellten „Thermoilithioten“ ist das Auf den Kopf stellen von Wahrheit, Objektivität, Logik, Ästhetik und Subtilität zugunsten von Lüge, Subjektivität, mentalem Chaos, Licht- und Hitzepornografie und ästhetischer Grobschlächtigkeit.

Damit macht sich der Thermoilithiot zum Narren in der Menschheit, dessen Aussagen nicht viel mehr Bedeutung haben als das Klimpern der Schellen an seiner Narrenkappe. Nichtdestoweniger eignet er sich für eine Aufgabe damit sehr gut: Als humorvoller Unterhalter der Weisheitsliebenden der Welt!




Hat Ihnen der Artikel gefallen? Als Einzelkämpfer bin ich für jede Unterstützung dankbar, damit auch weiterhin dieses Internetprojekt aufrechterhalten wird. Danke!